Auf den Punkt gebracht
Merck Doppeldecker auf dem ECS

Effektpigmente waren die Stars des Merck-Standes auf der European Coatings Show 2015 in Nürnberg. Sie zeigten sich überall – teils exponiert, teils auch subtil in den zweigeschossigen Stand integriert. Für die verantwortlichen Messebau-Spezialisten der AMECKO GmbH aus Oberhausen lag die Herausforderung darin, die neuartigen Superpartikel für die Farben- und Lackindustrie anwendungsnah und ansehnlich zugleich in Szene zu setzen sowie ein stimmiges Gesamtkonzept unter dem Slogan „Living Innovation“ auf die Beine zu stellen.
Besondere Vehikel zur Demonstration der Leistungsfähigkeit der Hightech-Pigmente aus dem Hause Merck lieferte der Einsatzbereich Automotive: ob als blickfangender Sportwagen in spezieller Effektlackierung oder als stylishe Farbmuster an stilisierten Modellkarossen im Miniaturformat, den sogenannten Carshapes. Elemente des eigentli-chen Standdesigns beherbergten Anwendungsbeispiele der innovativen Oberflächen-Lösungen für die Bau- und Architekturbranche und konnten sie so direkt und praxisnah auf das Fachpublikum einwirken lassen: etwa über den großflächigen Einsatz in der Wand- und Boden-konstruktion, exemplarisch für die Nutzung in Gebäudefassaden oder -belägen.
Besonderer Fokus auf Beleuchtung und Keyvisuals
Bei der Entwicklung des Standkonzeptes hat AMECKO zudem zwei Ziele verfolgt, wie Key-Account-Manager Winfried Tataryn verrät. „Zunächst sollte das kommunikative Potenzial der neu entwickelten Keyvisuals – faszinierender Landschaften und anziehender Raubkatzenporträts – voll ausgeschöpft werden.“ Die neuen Bildwelten der Merck-Kommunikation wurden daher großformatig an ins¬gesamt acht Produktdisplays direkt am Gang hinterleuchtet dargeboten, um die Besucher in ihren Bann zu ziehen. „Unser anderes Hauptaugenmerk richtete sich auf die Ausleuchtung sämtlicher Exponate und Demotools, angefangen bei dem Fahrzeug, über den pigmentierten Holzfußboden, bis hin zu den Fassadenplatten und den Farbmustern“, so Tataryn weiter. Mit großer Sorgfalt implementierte sein Team ein professionelles Beleuchtungskonzept, das alles optimal und unsichtbar in Szene setzte und die besonderen Eigenschaften der Effektpigmente zum Vorschein brachte. Nichts überließen die Oberhausener dem Zufall: Teils unter Laborbedingungen wurde die Beleuchtung im Vorfeld genauestens getestet.
Sachliche Standarchitektur auf zwei Ebenen
Die Standarchitektur an sich präsentierte sich sachlich und auch farblich bewusst zurückhaltend. Die 180 Quadratmeter des Erdgeschosses waren komplett den Exponaten und der Kommunikation gewidmet. Hierzu standen entweder acht Theken an den Displays oder vier verglaste, individuell gestaltete Besprechungskabinen zur Verfügung. An zwei Touchscreens konnten die Fachbesucher interaktiv weitergehende Informationen und Inspirationen abrufen. Ein ungewöhnlich breiter Bildschirm über dem Sportwagen sorgte mit ansprechenden Produktvideos für zusätzliche Attraktion. Im 100 Quadratmeter großen Obergeschoss lud eine großzügige Lounge zu einer Pause bei Kaffeespezialitäten und Cocktails ein.
Es war vor allem die Liebe zum Detail, die die Präsentation der Merck KGaA Ende April zu einem rundum gelungenen Messeauftritt machte, zur Begeisterung der Besucher – und des Kunden.